FAQ

 Nach den folgenden Begriffen wird häufig gefragt,
hier sind sie aus der Perspektive des Iseums mit dem Ziegenfisch kurz umrissen.

 

´The Divine Feminine` oder auch ´Sacred Feminine`
bezeichnet die Summe alles Weiblichen in seiner Heiligkeit wie sie sich in den Göttinnen selbst manifestiert und durch den göttlichen Funken auch in allen Wesenheiten.
Es fällt schwer einen deutschen Begriff dafür zu bilden, der kurz und auf den Punkt gebracht ist, wie der englische.
Das YouTube-Video ´Heart of the Goddess`illustriert sehr schön, um was es geht.

Druid Clan of Dana

keltisches KreuzDer Clan wurde 1992 von Olivia Robertson und ihrem Bruder Lawrence Durdin-Robertson als eine Tochtergesellschaft innerhalb der Fellowship of Isis gegründet. Der Name lässt vermuten, dass der DCD in erster Linie der Pflege der keltischen Tradition gewidmet sei; tatsächlich jedoch ist sein Ziel „to develop nature´s psychic gifts,“ also die natürlichen außersinnlichen Gaben des Menschen zu pflegen. Man könnte also vielleicht sagen, dass der Dana Clan mehr im Geist der kletischen Tradition arbeitet. Die Liturgie nimmt auch beim DCD Bezug auf verschiedene Kulturen aus aller Welt und die keltische Göttin Dana ist die Schutzpatronin des Clans.

Fellowship of Isis

Clonegal Castle
Altar in Clonegal Castle © Erik Natter

Die ägyptische Göttin Isis ist die Namensgeberin und Schirmherrin der Fellowship. Die FOI steht als internationale spirituelle Bewegung Menschen aller Religionen und spirituellen Traditionen offen. Manche Mitglieder sind in die großen Weltreligionen eingebunden, viele pflegen naturreligiöse, schamanische, keltische, ägyptische und/oder Traditionen aus ihren Heimatländern. Die FOI ist also nicht  ausschließlich am Isis-Kult orientiert; sie bietet überwiegend, jedoch nicht ausschließlich paganen Praktizierenden ein Dach und eine Heimat.  mehr lesen

Götter oder Gottheiten?
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Iseum
Der Begriff `Íseum` leitet sich von Isis ab, er meint heute den Tempel, den Schrein, das Herdfeuer einer Göttin. Die Iseen machen den größten Teil der lokalen Zentren in der Fellowship aus, sie tragen im wesentlichen die Spiritualität der FOI.
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Jahreskreisfeste
Pagane Gruppen in Europa und Amerika beziehen sich meist auf die 8 Jahreskreisfeste nach der keltischen Tradition und benutzen auch deren gälische Namen, denn insbesondere in Irland haben sich manche der dazugehörigen Bräuche bis heute  erhalten.
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Lyceum

Flamma Sacerdotae

Ein Lyceum entwickelt auf der Grundlage des Manifests und der Liturgie der FOI sein eigenes strukturiertes Lern- und Einweihungsprogramm, es ist ein Ort des Lernens.
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Manifest der FOI
Die gemeinsame Plattform aller in der Fellowship of Isis ist das sog. Manifest, ansonsten kann die spirituelle Ausrichtung der einzelnen Mitglieder ziemlich unterschiedlich sein. Das Manifest betont die Gleichberechtigung aller und die Gewissensfreiheit des einzelnen, Gelübde und Verpflichtungen zur Geheimhaltung werden ausdrücklich abgelehnt. Neben den Kardinaltugenden Liebe, Schönheit und Wahrheit betont es die Achtung vor allen Lebewesen und den Schutz von Natur  und Umwelt. Oberstes Ziel der Fellowship ist die Besinnung auf das Divine Feminine.
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Matriarchat und FOI
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Mitglied in der FOI werden
achtzackiger Stern

Mitglied der FOI kann werden, wer volljährig ist und in einem Zentrum der FOI erklärt, dass er/sie dem Manifest zustimmt. Man erhält ein Bestätigungsschreiben und wird in die Mitgliederliste der Fellowship eingetragen.
Die Mitgliedschaft ist kostenlos und kann jederzeit ohne Begründung widerrufen werden.
Die Fellowship of Isis bietet all jenen ein Dach, die sich von der Göttinspiritualität angegezogen fühlen und die in der unübersichtlich großen esoterischen Szene vielleicht nicht ausschließlich allein unterwegs sein möchten. Je nach Bedürfnis können sie sich in der FOI locker oder engmaschiger vernetzen.
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Paganismus, auch Neopaganismus
ist lateinisch und bedeutet Heidentum, Neo-Paganismus dementsprechend Neu-Heidentum. Als Neopaganismus werden religiöse und kulturelle Strömungen bezeichnet, die sich vor allem auf antike, fernöstliche oder keltische, germanische, slawische und andere ethnische Religionen beziehen. Sie alle weisen  stark synkretistische Züge auf und sie verbinden mehr oder weniger die Bemühungen um die Rekonstruktion alter Riten anhand der historischen Quellen mit neuen, zeitgenössischen Impulsen.
Großer Wert wird auf individuelle Entfaltungsfreiheit und  direkten spirituellen Kontakt zum Göttlichen gelegt. Außerdem ist man in der Szene in aller Regel sensibel für Themen der Ökologie und Friedenspolitik.
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Polytheismus und Monotheismus
Isis hinter Blättern
Die Fellowship of Isis und auch andere Pagane beziehen sich gern auf Lucius Apuleius (124 – 180 n. Chr.), der Priester der Isis und des Osiris spricht von den Gottheiten aller Kulturen, die letztlich auch als Eine Gottheit verstanden werden können, Eine, die viele Gesichter, viele Aspekte, viele Namen und beide Geschlechter in sich vereinigt.
Der diametrale oder eher nur graduelle Unterschied zwischen Monotheismus und Polytheismus erhitzt die paganen Gemüter nicht, geht es hier doch allen gelehrten Debatten  zum Trotz um ein Mysterium. 
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Priesterin und Priester
Seiner Anlage und Möglichkeit nach ist jeder Mensch Priesterin bzw. Priester, denn der Same des höheren Bewusstseins ruht in jedem. In der FOI drückt ´Priester/in` ebenso wie alle anderen Titel eine Anerkennung für geleistete Arbeiten aus. Das Manifest betont ausdrücklich, dass alle Mitglieder, ob sie Titel haben oder nicht, die gleichen Rechte genießen
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Ritual, Liturgie und Mysterienspiel

Ritual Chicago 2010´Ritual` und `Liturgie` werden in der FOI als gleichbedeutende  Begriffe verwendet, in viele Rituale der FOI ist anknüpfend an antike Traditionen ein Mysterienspiel eingebettet.
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der Ziegenfisch

Ziegenfisch modern
© Gavin White

Der Ziegenfisch hat den Kopf und die Vorderbeine einer Ziege und den Körper eines Fischs, er ist mit dem sumerischen Gott Enki verbunden. Ab ca. 2100 v. Chr. ist der Ziegenfisch, oft zusammen mit Enki, auf Abbildungen und Rollsiegeln zu finden. Das Aussehen des Ziegenfischs blieb das ganze Altertum hindurch etwa gleich.
Enkis Ziegenfisch kommt außerdem im Tierkreis der Babylonier vor. Nach ihm war die  Konstellation benannt, die  wir heute als Steinbock kennen. Diesen Namen haben die Griechen beigetragen, doch bis in die Zeit der Renaissance war sowohl ´Ziegenfisch` als auch ´Steinbock` gebräuchlich.
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